Nach einem gemütlichen Frühstück zu viert - es gab Bacon mit Spiegeleiern, dazu Gemüse, Obst, Kaffee und Kakao - hat sich jeder von uns noch den eigenen Aufgaben zugewandt (unter anderem dem Versorgen des kleinen Sonnenbrandes bei Clemens und mir vom gestrigen Ausflug) und um elf sind wir Richtung Innenstadt aufgebrochen.
Gemeinsam ging es für gut eine Stunde in ein Café nahe des Busbahnhofs, bis Floriin und Lauri wieder nach Hause mussten, um sich den restlichen Vorbereitungen für die spanische Party am Abend zu widmen. Bereits am Vortag haben wir für einige Stunden in der Küche gestanden um Albondigas und Teile des Kuchens vorzubereiten.
Clemens und ich hatten beschlossen die naheliegende Temppeliaulio-Kirche (Felskirche) zu besichtigen.
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| Bikehighway in Helsinki |
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| Helsinki Art Museum |
Das Bauwerk schien von außen, im Vergleich zur gestrigen Kirche, wesentlich unscheinbarer.
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| Temppeliaulio-Kirche |
Wir umrundeten und überkletterten zuerst das Gotteshaus und beschlossen dann, die drei Euro Eintritt pro Person zu bezahlen, um sie, mit rund 60 gerade angekommenen Asiaten, zu besichtigen. Es hat sich wirklich gelohnt.
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| Aufnahmen auf dem Fels |
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| Seiteneingang |
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| Materialmix |
Wie schon an der Außenfassade ablesbar bestand auch der Innenraum aus groß- und kleinformatigen Felsen. Abwechslung brachten die Kupferelemente, welche die komplette Decke und weitere Bereiche verzierten.
Danach ging es für uns zurück in die Sonne und westlich Richtung Väinämöisen puisto Park. Wir hatten auf einigen Bildern das Sibelius Monument gesehen und wollten dieses nun selber besichtigen. Also schlenderten wir durch die Parkanlage, entlang am Ufer und vorbei an verschiedenen Yachten, weiter zum Monument.
Auch hier hatte ein Bus kürzlich einen Haufen Asiaten herausgelassen. Es war kaum möglich ein Foto zu schießen. Daher gibt es ein paar Detailaufnahmen und ein paar Fotos mit Menschlein drum herum :)
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| Sibelius Monument |
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| Das Monument besteht aus 600 unterschiedlich gestalteten Rohren |
Um drei haben wir uns wieder auf den Rückweg gemacht. Hier spürt man deutlich, wieviel größer Helsinki ist und das man gut und gern mal eine dreiviertel Stunde für eine Strecke benötigt.
Bei Floriin und Lauri zu Hause angekommen, waren sie schon in den letzten Zügen der Vorbereitung. Wir konnten noch ein wenig Käse und Obst schneiden und Sangria vorbereiten, da kamen auch schon die ersten Gäste. Bei Tortilla, Paella, Tappas, Sangria, dem rusisschen Kuchen Pavlova und guten Gesprächen verging unser letzter Abend in Helsinki wie im Fluge. Gerade scheinen die letzten Sonnenstrahlen durch die Fenster und wir genießen die Ruhe in der Wohnung. Nur die finnischen Klänge des Eishockeyspiels (Finnland gegen Schweden), die Schreie der Möven und das Surren der Klimaannlage sind zu hören.
Morgen bricht unser letzter Tag hier an, mal sehen was dieser bringen wird. Wir sind jedenfalls schon gespannt auf den Gottesdienst in Helsinki :)
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