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| Drei Türme |
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| Kirche |
Mit dem Auto halten wir noch fix beim einem Lidl (diese
Supermarktkette ist relativ neu in Finnland und macht den einheimischen
Supermärkten, dank günstiger Preise, reichlich Konkurrenz) gehalten und dann
geht es auf die erste Etappe unserer heutigen Strecke, nach Jyväskyla (die Stadt mit dem unaussprechlichen Namen –
naja, eine von denen…).
Die Stadt erreichen wir nach rund zwei Stunden. Wie bei
Turku und Tampere fahren wir sofort in die Innenstadt. Am Hauptbahnhof finden
wir einen Parkplatz und lösen wieder ein Ticket für eine Stunde. Bisher sind
wir mit dem Konzept gut gefahren (höhö).
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| Hauptbahnhof |
Wir schlendern zur Touristeninfo und holen uns einen Stadtplan. Jyväskylä soll
DIE Stadt sein, wenn man Architektur von Alvar Aalto sehen will. Trotz des
Stadtplans, können wir die Häuser nicht wirklich finden und so spazieren wir
einfach durch die Gassen. Vorbei an der Stadtkirche und der Stadthalle zurück
zum Bahnhof.
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| Schule |
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| Stadtkirche |
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| Stadttheater |
Hmm, irgendwie war die Innenstadt jetzt nicht so überragend. Was
nun? Clemens schlägt vor das wir das Alvar Aalto Museum besuchen und ich lasse
mich mitreißen.
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| Wohnhäuser mit Müllhäuschen davor |
Ein Glück, denn die Ausstellung über den Designer und
Architekten lohnt sich wirklich. Die Modelle werden mit Licht richtig in Szene
gesetzt und auch die Schautafeln, mit chronologischen Angaben, machen etwas
her. Die Aufmachung der Ausstellung gefällt mir sehr und nach rund einer Stunde
sind wir durch und wieder am Bus.
Anmerkung: Natürlich
ist Alvar Aalto ein international arbeitender Architekt (gewesen) und nicht nur
in seiner Heimatstadt Jyväskylä bekannt und vertreten.
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| Häusergruppe zwischen Jyväskylä und Kärsämäki |
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| Rasthof mit Glocken |
Es geht weiter Richtung Camping Platz. Nach 210 km Fahren
kommen drei Kreisel und dann ist der Platz schon auf der linken Seite zu sehen.
Zu unserem Pech ist er bis zum 01.06. geschlossen, zu unserem Glück ist das
kleine Haus mit WC und Dusche geöffnet. Wir bereiten uns ein kleines Abendessen
zu und fangen an den Bus abzudunkeln. Um 23:00 ist es noch immer hell und eine
halbe Stunde später fallen mir die Augen zu.
Irgendwann verlässt Clemens den Bus, um das Bad aufzusuchen.
Vom Schließen der Schiebetür werde ich
wach. Meine Schlafmaske hatte sich selbstständig gemacht und reichlich Licht
dringt durch die Vorhänge. Als Clemens zum Bus zurückkehrt frage ich nach der
Uhrzeit, irgendwie fühle ich mich doch noch reichlich müde. Er meint es sei
gerade mal 2:00 Uhr. Erstaunt öffne ich die Klettverschlüsse des Vorhangs und
schaue hinaus. Die Sonne war zwar noch nicht aufgegangen, dennoch war es
taghell draußen! Verrückt! Wir waren noch nicht mal am Nordkap und schon jetzt
hatten wir diese enorm langen Tage!
Ich frage mich wie dunkel es in ein paar Tagen werden wird,
wenn wir noch weiter im Norden sind.
Mir fallen die Augen wieder zu und ich versinke im Schlaf
bis zum Morgen.
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