Am Samstag morgen sind wir relativ früh aufgestanden, damit wir spätestens um halb neun auf der Straße und auf den Weg zur zweitgrößten estnischen Stadt Tartu sind.
Wir sind direkt nach dem Frühstück gestartet und ware alle noch etwas verpennt im Auto. Nach zweieinhalb Stunden haben wir die Stadt erreicht und sind als erstes zum estnischen Nationalmuseum gefahre. Schon bei unserem ersten Besuch hätte ich dieses Gebäude nur zu gern gesehen. Während des ersten Semesters war einer der Architekten in unserer Uni und hat das Bauwerk vorgestellt. 6000 qm Ausstellungsfläche, ein über 100m liegender Riegel, welcher das ehemalige Flugfeld verlängert und den Anschein erweckt sich in die Landschaft hinein zu graben.
| Muster in den Fenstern des Bauwerks. |
Da wir nicht in die Ausstellung selbst wollten, haben wir uns den Eingangsbereich und den Geschenkeshop näher angesehen. Jeder ist für sich durch und um das Gebäude gelaufen und wir haben uns eine Stunde später wieder am Auto getroffen.
| Bibliothek |
Es ging weiter in die Innenstadt. Am Hauptbahnhof haben wir einen Parkplatz gefunden und von da aus sind wir in die Altstadt geschlendert. Ich erinnerte mich vom vorherigen Besuch daran, dass eine Art Festival stattfinden sollte. Wir wurden von Musik und einem Handwerksmarkt überrascht, zudem noch einer ganzen Menge Menschen. Statt nun einfach durch die Altstadt zu gehen, sind wir hier und da an den Marktständen stehen geblieben und haben uns ein paar Dinge näher angesehen. Mein Augenmerk lag dieses Mal auf den Keramikständen, hatte ich ja selbst gerade erst einen Kurs abgeschlossen. Am liebsten hätte ich dort einige Dinge mitgenommen, vor allem eine schöne und große Teekanne. Clemens konnte mich jedoch überzeugen, dass wir sowas auch in Deutschland fänden und dass so eine Kanne den Rückweg nach Deutschland weder in unserem Bus noch in einem Karton überleben würde.
| Theater |
Nach gut drei Stunden rumbummeln, einer geteilten Crepe sowie einer Tasse Kakao und einer Limonade sind wir zurück zum Bus und wieder nach Tallinn gefahren.
Den letzten Tag mit unseren beiden Gästen konnten wir somit wirklich gut nutzen, denn bereits am nächsten Morgen, um kurz nach sechs, sind Dominique und Andrea in den Flieger gestiegen.
Nun haben wir noch acht Nächte in Tallinn.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen