Mittwoch, 17. Mai 2017

Durchstarten mit Schwung

Wie eine Raumsonde, die auf ihrem Weg in unbekannte Weiten zunächst einen Schlenker um den Mond fliegt, um Schwung zu holen, so führt auch unser Weg erst noch einmal mitten durch Tallinn durch - bevor wir uns mit Schwung in neue, unbekannte Gefilde begeben. Doch der Reihe nach.

Die Nacht auf dem Oja Kämping (original Name) hat uns gut gefallen, wenn es auch am Morgen nicht ganz so viel Sonnenschein gab wie am Vortag. Nach einem gemütlichen Start in den Tag war unser erstes Ziel der kostenlose Hochseilgarten im Ort. Kostenlos in diesem Fall, weil auf Grund der "Höhe" von 1-1,3m über Grund weder Sicherung noch Aufsicht nötig war. Spaß hat es aber allemal gemacht, inklusive Seilbahn am Abschluss.

Als nächstes haben wir in Pulli ein weiteres Stück Steilküste besucht. Auf einer Länge von 430m ist die Klippe hier aber nur bis zu 3m hoch. Das macht es dann doch sehr überschaubar. Auf den Felsen am Fuße der Bruchkante, teilweise Findlinge, teilweise Felsbrocken die aus der Klippe herausgebrochen sind, ließ es sich gut entlang spazieren und ein wenig darauf herum kraxeln.












Nach unserem kurzen Aufenthalt hier ging es schnurstracks zurück zur Fähre in Richtung Festland. Mit einem guten Hang zum Gaspedal haben wir es sicher durch die kurvige Waldstraße geschafft, so dass wir ohne Wartezeit auf der Fähre einchecken konnten.

In Tallinn selbst sind wir noch durch ein paar Geschäfte, bevor wir am Abend zu einem letzten Treffen unserer Familiengruppe (Studenten und Teens) gegangen sind. Die meisten der Anwesenden wussten bereits über unseren erneuten Besuch bescheid, aber bei einigen hatte ich doch noch das Gefühl, dass sie überrascht waren, uns zu sehen. Im Anschluss an das Treffen haben wir noch ein Gruppenfoto vor bedeutsamer Kulisse machen können (im Hintergrund das Mehrzweckgebäude, in dem sich die Gemeinde trifft, im Mittelgrund unser Auto).


Die Nacht durften wir bei Pamela, einer Freundin aus der Gemeinde, und ihren Eltern bleiben. Auf dem Weg dorthin gab es eine letzte Gelegenheit für einen tränenreichen Abschied von Helle-Mai.

Morgen geht es auf die Fähre nach Helsinki. Jetzt wird die Reisestimmung richt spürbar!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen