Nach einer ruhigen Nacht im Bus und einem entspannten Frühstück (süße Blaubeer Pirogge) haben wir vor der Abfahrt mal unseren Baltikum Reiseführer zur Hand genommen. Zum einen wollten wir sehen welche Orte wir auf den Strecken besichtigen können und was uns in Vilnius erwarten würde.
Da wir mittlerweile geübter sind im packen des Busses, haben wir es sogar geschafft alles vor der Rücksitzbank in den Kofferraum zu verstauen. Yeay! Mehr Platz zum Essen und weniger Zeitaufwand fürs umräumen :)
Erst gegen 12:00 Uhr, nach deutscher Zeit, sind wir dann vom Camping Platz aus aufgebrochen. Es ging wieder quer durch die polnische Landschaft. Man hat das Gefühl, dass sie versuchen in ganz Polen zur selben Zeit eine Autobahn entstehen zu lassen.
Auf dem Weg haben wir einige Tramper gesehen, die gern nach Litauen mitgenommen werden wollten. Da sie oft zu zweit unterwegs waren und wir an sich nur einen Platz auf dem Rücksitz haben, haben wir uns dagegen entschieden jemanden mitzunehmen. Kurz vor der Litauischen Grenze legten wir einen Stopp an einer Tankstelle ein, um kurz noch die restlichen Zloty auszugeben.
Mit voll bepackten Armen sind wir dann zum Bus zurück und wurden direkt abgefangen und auf deutsch angesprochen ob wir nach Litauen fahren würden und noch Platz für zwei hätten. Nach kurzer Überlegung haben wir dann Lou und ihren Freund Stefan mitgenommen. Sie haben den Weg von München und Berlin aus als Tramper angetreten und sich als Ziel die Ostsee in Litauen gesetzt.
Beim Essen ergaben sich sehr angenehme Gespräche mit Lou und Stefan. Sie erzählten vom jeweiligen Studium und die weiteren Reisepläne und fragten uns ebenso nach unserem Vorhaben.
Mit dem Erreichen Litauens haben wir nun die Zeitzone gewechselt und sind somit gegen 20:00 Uhr, litauischer Zeit, in Vilnius angekommen und haben zunächst die beiden Tramper an einem Hostel abgesetzt.
Danach haben wir uns selbst auf die Suche von unserer Unterkunft gemacht, welche im Norden von Vilnius liegt. Hier wohnen wir bei einer Vierköpfigen Familie, Dmitry und Oxana sind die Leiter der Gemeinde Vilnius und haben uns sehr herzlich aufgenommen. "Fühlt euch wie zu Hause" ist hier nicht einfach eine Floskel. Noch bis spät in die Nacht hinein haben wir zu viert um den Küchentisch gesessen und uns Geschichten aus dem Leben erzählt.
Danach haben wir uns selbst auf die Suche von unserer Unterkunft gemacht, welche im Norden von Vilnius liegt. Hier wohnen wir bei einer Vierköpfigen Familie, Dmitry und Oxana sind die Leiter der Gemeinde Vilnius und haben uns sehr herzlich aufgenommen. "Fühlt euch wie zu Hause" ist hier nicht einfach eine Floskel. Noch bis spät in die Nacht hinein haben wir zu viert um den Küchentisch gesessen und uns Geschichten aus dem Leben erzählt.
Es ist unglaublich schön so viel Wärme und Herzlichkeit fern ab der Heimat zu spüren.
2.800 km haben wir bisher zurückgelegt und ab Donnerstag fahren wir nur noch Richtung Norden. Doch jetzt werden wir erst einmal Vilnius kennenlernen :)
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