Heute verlassen wir endgültig Lettland und fahren weiter nach Norden um einen weiteren Zwischenstopp in Pärnu einzulegen.
Nach dem holprigsten aller Weg kehren wir zurück auf die Hauptstraße. Hier merken wir recht schnell das die Fahrgeräusche durch die undichte Tür viel zu laut ins Auto dringen und schon nach wenigen Kilometern halten wir an um die Tür und die Scharniere erneut zu kontrollieren. Clemens hat tatsächlich ein glückliches Händchen und mit ein paar Drehungen des Schraubenziehers können wir die Halterung, an der das Türschloss einrastet, wieder befestigen und die Probleme sind behoben.
Über unsere gesamte Strecke und an den Abenden auf den Campingplätzen haben wir immer mal wieder die Känguruh Chroniken gehört, mittlerweile haben wir, weil wir den Humor so mögen, ein zweites Mal mit der Reihe begonnen und können noch immer über die Witze lachen und haben angefangen einiges in unserem Wortschatz mit aufzunehmen.
Die Fahrt nach Estland veläuft nun sehr ruhig und recht schnell erreichen wir Pärnu. Nach einem kurzen Einkauf - wir wollen auf dem Campingplatz nochmals grillen - fahren wir zu dem Platz, den wir uns rausgesucht hatten. So richtig vom Hocker reißt er uns nicht und wir beschließen erstmal Richtung Strand zu fahren, um zu überlegen wie es weitergehen soll.
Hier fegt uns der Wind richtig um die Ohren und die Sonne scheint immer mal wieder zwischen den Wolken hindurch. Da unser Reiseführer von einer schönen Strandpromenade spricht, machen wir kurzerhand einen kleinen Spaziergang und stellen fest das es uns hier gefällt und wir gern einen weiteren Tag in Pärnu verbringen möchten. Den Campingplatz wollen wir lediglich als Standplatz benutzen, da die Parkplatzordnung am Strand das Parken von Campern über Nacht verbietet.
Nahe unseres Parkplatzes gibt es Schwimmbad, welches schon von Außen mit seinen Rutschen lockt. Ich lasse mich von Clemens überreden und wir nutzen die restlichen Stunden des Tages zum schwimmen, rutschen und rumtoben, bevor wir zum grillen und übernachten weiter zum Campingplatz fahren.
Obwohl wir nun so weit weg sind von daheim, treffen wir immer noch auf deutsche Kennzeichen. So richtig zu erkennen geben mag ich mich aber nicht. In meinem Kopf herrscht eh ein Sprachsalat vom vielen Englisch.
Da wir mittlerweile Routine darin haben den Bus vorzubereiten, geht der Aufbau unseres Schlafplatzes recht schnell von statten. Nebenbei läuft der Grill an und wir freuen uns schon auf Fleisch und Mais :)
Wie wir schon als Kinder gemerkt haben, machen frische Luft und das rumplantschen im Wasser reichlich müde und so geht es schon früh in die Koje um den morgigen Tag nutzen zu können.
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