Donnerstag, 13. April 2017

Seaplane Harbour...

... oder eine schönere Alternative als bei Schnee, Regen und kräftigem Wind durch die Altstadt zu gondeln.

Bei dicken Schneeflocken und sturmartigen Böen habe ich mich heute früh, für ein gemeinsames Frühstück, auf den Weg zur Thees'schen Bleibe gemacht. Clemens hatte sich bereits anderweitig verabredet gehabt und so bin ich alleine losgestiefelt zum Rimi, um ein paar Brötchen zu holen.
Dies erwies sich als schwieriger als erwartet. Anders als in den deutschen Supermärkten gibt es nicht wirklich eine Brot- und Brötchenauswahl, somit blieb mir nichts anderes übrig als kleine fertiggebackene Aufbackbrötchen mitzunehmen, die sich beim Frühstück teilweise als steinhart rausstellten. Gut, wieder was dazu gelernt.

Nach dem gemütlichen Beisammensitzen kam Clemens mit hinzu und wir haben uns allesamt auf den Weg zum Seaplane Harbour gemacht. Dies ist ein Gebäude an der Küste Tallinns, welches während des ersten und zweiten Weltkriegs für Flugzeuge verwendet wurde. Die stützenfrei Konstruktion wurde zum maritimen Museum umfunktioniert. Neben den Eisjachten und dem U-Boot innerhalb des Gebäudes, gab es auch noch einige weitere Schiffe auf dem Außengelände zu besichtigen - von denen wir uns aber nur eines angesehen haben. Die Atmosphäre in dem Gebäude war wirklich interessant, teilweise ein bisschen bedrückend. Das Gefühl unter Wasser zu sein kam tatsächlich auf.













Nach mehreren Stunden im Seaplane Harbour, haben wir uns dann auf den Weg zu unserer Wohnung gemacht und ein gemeinsames spätes Mittagessen oder auch frühes Abendessen zu uns genommen.

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