Montag, 3. April 2017

Ein voller Erfolg!

Tag vier und fünf verliefen ähnlich arbeitsreich wie der Anfang der Woche. Noch immer fühlt es sich unwirklich an, aber mit jeder Stunde und jedem fertigen Arbeitsschritt sehen die Garagen besser aus.

Am Donnerstag wurde fleißig weiter gestrichen, der Boden für den Bällepool wurde fertig gestellt und über der Bar wurden Stoffbahnen aufgehangen, damit der Raum gemütlicher wirkt. Damit auch der Vorplatz freundlicher wirkt, sind wir mit einer Schubkarre auf dem großen Parkplatz umhergefahren und haben uns an der ein oder anderen Stelle einfach ein bisschen Kies gemopst, um kleine Lücken auf unserer Fläche aufzufüllen. (Was macht man nicht alles)








Viel gab es an dem Tag nicht zu tun, aber wir wussten alle, dass der Freitag anstregender werden würde, daher wollten wir alles vorbereiten und fertig bekommen, so dass Freitag nur noch die Installationen und restlichen aufbauten vorgenommen werden mussten.

Gegen Mittag musste ich fix zur Uni, um bei Bookbinding vorbei zu schauen. Da war allerdings nicht wirklich was los und ich beschloss dann nicht nochmal zu den Garagen zurück zu kehren, da zu Hause eh noch die Fertigstellung der finalen Präsenation für Furniture Design auf mich wartete. 

Freitag Morgen dann die große Überraschung: Tallinn war mit einer Schicht Schnee überzogen. Ganz großartig, wo wir doch heute die Pavillone für den Aussenbereich aufstellen wollen... Na gut, erstmal zum Töpfern und zur finalen Präsentation, die ich in gut zwei bis drei Minuten abgehalten habe, und dann mal gucken was mit dem Schnee wird.

Gegen Mittag bin ich bei unseren Garagen angekommen und hier zeigte sich dann wie löchrig unser Dach war. An mehreren Stellen tropfte es auf uns nieder. Die Truppe hatte, bis zu meinem Eintreffen, bereits die Toiletten geliefert bekommen und den Bällepool aufgestellt und befüllt. Ein Teil der Bilder hing bereits in der Galerie und draußen wurde das Gewächshaus aufgebaut.















Nach dem Mittagessen haben wir uns an den Aufbau der Pavillone gemacht. Ohne Anleitung erwies sich das als ziemlich schwierig. Bei einem Grundriss von 4x5m war es auch nicht ganz eindeutig wie die Stangen nun sein sollten, aber mit vereinten Kräften und dem dreimaligen Zusammenbau des Zeltdaches, haben wir dann das erste Zelt endlich aufstellen können. Das zweite ging zum Glück richtig fix.
Nach und nach trafen unsere Tische und Sitzgelegenheiten ein, welche vorher als Kabeltrommeln gedient hatten. Dann kamen die Heizlüfter und auch die Tischtennisplatte und dann konnten wir endlich auch das Gewächshaus befüllen. 

















Wir arbeiteten bis in die Nacht hinein, Stück für Stück verabschiedeten sich die Helfer, bis nur noch ein paar wenige die letzten Handschläge mit uns vollbrachten. Eine kleine Mahlzeit zur Kräftigung wurde unter den Heizpilzen eingenommen.









Am Samstag kamen Clemens und ich nochmal für zwei Stunden dazu, damit die Sitzgelegenheiten mit Teppich versorgt wurden. Leider hatte es über Nacht und den Vormittag verteilt etwas geregnet und der Himmel sah auch sonst ziemlich grau aus, aber wir hatten Glück und es blieb trocken.  







Für Clemens und mich gab es dann ein veganes Mittagessen und ein wenig Pause zu Hause. Gegen 18:00 haben wir uns wieder auf den Weg zu den Konzerten gemacht und wir waren wirklich erstaunt. Als wir eintrafen liefen noch die letzten Klänge des DJ's der gerade aufgelegt hatte und der Platz vor den Garagen und unter den Zelten war wirklich gut gefüllt. 300-400 Menschen hatten sich hier eingefunden, um vor allem das nächste Konzert von  Tommy Cash zu sehen. 
Unser Konzept von unserem Workshop war tatsächlich aufgegangen.






Sonntag gab es dann noch ein Chillout mit Fish and Chips und dem Veganen Truck. Ein paar Runden Tischtennis haben wir dann auch noch gespielt. Der Tag überraschte mit dem schönsten Sonnenschein.






Schon einen Tag später, am Montag, wurde abgebaut. Mit einem ziemlich reduzierten Trupp aus gerade mal mir und zwei weiteren freiwilligen Helfern ging der Abbau und das säubern des Aussenbereich jedoch relativ fix.

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