Das Dienstagsprogramm begann für uns erst gegen 10:00. Vor dem verlassen des Hauses habe ich eine Nachricht aus Tallinn erhalten, welche die Stadt mit erstem Schnee zeigte. (Da ist man einmal nicht da! Tze, tze..) Wir hatten keine
Möglichkeit mehr gehabt etwas fürs Frühstück zu kaufen, daher sind wir
schnell in einen der türkischen Läden gegangen, der zum Glück schon
geöffnet hatte, um uns mit Frühstück einzudecken und dann gestärkt zur
nächsten Wanderung aufzubrechen.
Treffpunkt war der neue Hauptbahnhof in Rotterdam. Die ersten Bilder zeigen den Eingang und den großzügigen Vorplatz des Bahnhofs.
Mit Han an unserer Seite ging
es erstmal östlich des Bahnhofs zu einer strahlend gelben Plattform. Hier hätten wir gern länger verweilt, bei der grellen Farbe ist der graue Himmel schnell vergessen gewesen.
Weiter ging es Richtung Altstadt. Han konnte vieles erklären und beschreiben, da
ich oftmals mit fotografieren beschäftigt war und der Gruppe hinterher
laufen musste, habe ich sicherlich nur ein drittel aller Informationen
mitbekommen.
Die Markthalle und die Gebäude um den Marktplatz war jeden Falls sehr interessant und
auch die Kuben, in die wir einen Blick reinwerfen konnten, waren nett
anzusehen.
Nachdem wir ein bisschen Zeit bekommen haben, um uns
Mittagessen zu organisieren, ging der Spaziergang weiter und gegen
Mittag sind wir dann mit einer Fähre zur Hogeschool Rotterdam
übergesetzt.
Hier haben wir einem weiteren Vortrag lauschen dürfen und
dann stand es uns frei ihre Räumlichkeiten zum arbeiten zu nutzen.
Bereits am Morgen hatte ich entschieden meinen Laptop nicht mitzunehmen, da ich meine Präsentation bereits vorbereitet hatte.
Somit
sind Juhan und ich zu zweit weitergezogen und haben uns nochmal auf den
Weg zum Museumspark gemacht.
Leider hätten wir nur noch eine halbe
Stunde Zeit für die Ausstellung gehabt und dafür wollten wir beide nicht
das Geld ausgeben. Um uns aufzuwärmen haben wir dann die Zeit bis um
17:00 genutzt um im Bookshop des Museums zu stöbern. Danach ging es noch
ein bisschen zu Fuß weiter und da Juhan seine Skates mit dabei hatte
und ich meine Kamera, haben wir uns dann getrennt auf den Weg gemacht.
Ich bin ein bisschen am Hafen langspaziert und habe versucht einige
Aufnahmen zu machen und als dann die Dunkelheit kam und ich wusste, dass
die anderen auch langsam auf dem Weg zum Apartment sein werden, habe ich
mich auf den Rückweg gemacht.
Am Abend haben wir zu fünft gekocht, gemeinsam gegessen und einen Film
angeschmissen. Wir haben es insgesamt sehr lustig gehabt, haben die Tage
über ständig irgendwas gesungen und ich weiß nun, dass für die Esten
das Wort "Gemüse" schön klingt und sich nach "Happiness", also Fröhlichkeit, anhört ^^
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